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21.01.2014   |   Abrechnung

Aus ARZTPRAXIS ABRECHNUNG: Ausschlussregeln bei den GOÄ-Beratungs- und Untersuchungsleistungen

Diese Ausschlussregeln bei den GOÄ-Beratungs- und Untersuchungsleistungen sollten Sie kennen:

GOÄ-Nr. 1: Beratung, auch telefonisch

GOÄ-Nr. 5: symptombezogene Untersuchung

Die Leistungen nach den Nrn. 1 und/oder 5 sind nur einmal im Behandlungsfall neben Sonderleistungen der Abschnitte C – O berechnungsfähig.

GOÄ-Nr. 3: Beratung mehr als 10 Minuten

Nur als einzige Leistung oder im Zusammenhang mit den Leistungen nach den Nrn. 5, 6, 7, 8, 800 oder 801 berechnungsfähig.

GOÄ-Nr. 4: Fremdanamnese und/oder Unterweisung und Führung von Bezugspersonen

Die Leistung nach Nummer 4 ist neben den Leistungen nach den Nummern 30, 34, 801, 806, 807, 816, 817 und/oder 835 nicht berechnungsfähig. (Mehr dazu lesen Sie auf Seite 8.)

GOÄ-Nr. 15: Einleitung und Koordination flankierender therapeutischer und sozialer Maßnahmen während der kontinuierlichen ambulanten Betreuung eines chronisch Kranken

Neben der Leistung nach Nummer 15 ist die Leistung nach Nummer 4 im Behandlungsfall nicht berechnungsfähig.

GOÄ-Nr. 34: Erörterung (mindestens 20 Minuten) bei einer lebensverändernden oder lebensbedrohlichen Erkrankung

Neben der Leistung nach Nummer 34 sind die Leistungen nach den Nummern 1, 3, 4, 15 und/oder 30 nicht berechnungsfähig.

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