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23.02.2015   |   Abrechnung

Aus ARZTPRAXIS ABRECHNUNG: Wenn Patienten nicht zahlen – lieber Externe einschalten

Das gerichtliche Mahnverfahren und das Verfahren vor den Amtsgerichten können Sie theoretisch selbst führen. Erfahrungsgemäß sind jedoch Ärzte mit dieser Materie nicht hinreichend vertraut.

Meine Empfehlung (Dr. Staufer):

Wenn Sie Arzt bleiben und das Forderungsmanagement lieber außer Haus geben wollen, wenden Sie sich an eine
der Privatärztlichen Abrechnungsstellen. Diese erledigen auf Wunsch die gesamte Verwaltung einschließlich Rechnungsstellung:

  • Gute Unternehmen beraten Sie zudem zu den Abrechnungsmöglichkeiten und den richtigen Ziffern.
  • Im Rahmen des Factoring zahlt Ihnen das Unternehmen schon vorab den Betrag aus: Sie sind sofort liquide, um den Rest kümmert sich die Abrechnungsstelle.
  • Je nach Ausgestaltung des Vertrags trägt die Abrechnungsstelle sogar das Ausfallrisiko.

Wesentliche Voraussetzung: Sie benötigen vor der Weitergabe der Daten und der Forderungsabtretung die schriftliche Einwilligung des Patienten.

Fazit:

 

  • Wichtig ist, dass Ihre Rechnung zunächst alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt (siehe Beitrag rechts).
  • Danach optimieren Sie Ihr Forderungsmanagement: Zwar haben Sie ungefähr drei Jahre Zeit. Rechnen Sie dennoch zeitnah ab und setzen Sie konkrete Zahlungsziele.
  • Auch wenn Ihr Anspruch erst weitere drei Jahre später verjährt: Warten Sie anschließend nicht allzu lange mit der Mahnung.

Denn: Sie haben ein Recht auf Ihr Honorar, dafür haben Sie schließlich Ihre Leistung erbracht.

Wollen Sie immer aktuell informiert sein? Dann klicken Sie hier für mehr Informationen: "Arztpraxis - Abrechnung - GOÄ und EBM sicher und vollständig abrechnen".


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