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24.03.2015   |   Patientenbetreuung, Praxismanagement, Praxisleitung

Beratungsbrief für Ihr Team: PRAXISMANAGERIN AKTUELL

Patienten mit Bluthochdruck, Diabetes, Asthma und COPD-Patienten kommen regelmäßig zu Ihnen in Behandlung. Sie zählen aufgrund ihrer Erkrankung zur Gruppe der chronisch kranken Patienten und stellen die Praxisorganisation vor besondere Herausforderungen. So gehen Sie geschickt damit um:

Nutzen Sie die Planbarkeit

  • Vergeben Sie die Termine für diese Patientengruppen zu Zeiten, in denen wenig los ist.
  • Weisen Sie die Patienten darauf hin, dass Sie diese Zeiten anbieten, weil dann mehr Kapazitäten für eine intensivere Betreuung vorhanden sind.
  • Bieten Sie auch Sprechstunden mit speziell qualifizierten MFAs an, zum Beispiel mit der Diabetes-Assistentin. Das entlastet den Arzt und betont, dass in Ihrer Praxis Wert auf Fortbildung und Patientenservice gelegt wird.
  • Sprechen Sie das Thema Fortbildung in diesem Bereich auch gegenüber dem Praxischef an. Stellen Sie dar, welche Vorteile sich daraus für die Praxis ergeben.

Richten Sie eine Telefonsprechstunde ein

  • Bestimmen Sie einen festen Termin, zu dem Telefonsprechstunden stattfinden können, zum Beispiel jeden Dienstag zwischen 14 und 16 Uhr.
  • Informieren Sie die Patienten darüber – im persönlichen Gespräch, durch einen Aushang im Wartezimmer, auf der Praxis-Website.
  • Heben Sie hervor, dass Sie damit auch gerade älteren Patienten einen besonderen Service bieten. Vielen fällt es schwer, in die Praxis zu kommen, weil sie nicht mehr so gut zu Fuß sind oder darauf angewiesen sind, dass jemand sie hinfährt und abholt.

Führen Sie Beratung in Gruppen durch

  • Bilden Sie Gruppen von Patienten mit der gleichen Erkrankung. So fühlen sie sich mit ihrer Erkrankung weniger allein und können sich untereinander austauschen.
  • Gruppenberatungen entlasten den Praxisalltag. Sie können die Patienten allgemein über die jeweilige Erkrankung informieren. Bieten Sie zudem auch Angehörigen an, ebenfalls an solchen Informationsveranstaltungen teilzunehmen.
  • Stellen Sie klar, dass keine vertraulichen Informationen über die einzelnen Patienten geteilt werden. Es geht lediglich um allgemeine Hilfestellungen und Informationen. Ein mögliches Thema wäre etwa „Fußpflege bei Diabetes“.

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