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21.04.2014   |   Patientenbetreuung, Arzt News

Soziale Netzwerke: Jugendliche Arztmuffel werden per Internet erreicht

Kinder- und Jugendärzte setzen bei der gesundheitlichen Betreuung von Jugendlichen verstärkt auf soziale Netzwerke im Internet. Im Gegensatz zur Mittel- und Oberschicht nehmen Jugendliche aus einem schwierigen sozialen Umfeld selten die vorgesehenen Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch.

Ein soziales Netzwerk kann zwar den Arztbesuch nicht ersetzen, aber die Anonymität des Internets hat Vorteile. „Die jungen Leute haben Fragen gestellt, mit denen sie sich vielleicht nie in eine Arztpraxis trauen würden“, sagt der Bielefelder Mediziner Uwe Büsching über ein entsprechendes Angebot auf Facebook. Für den Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte sei dies eine Ermutigung, das Angebot weiterzuführen und qualitativ zu verbessern. (dpa)


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