arztpraxis.com

25.02.2014   |   Praxisleitung, Recht, Finanzen

Aus ARZTPRAXIS DER CHEFBRIEF: BAGs & Kooperationen lohnen sich fast immer!

Kooperationen sind für niedergelassene Ärzte aus betriebswirtschaftlicher Sicht fast immer sinnvoll. Darauf weist auch der Praxisberater Rudolf Loibl (www.loibl-online.de) hin.

Beispiel Apparategemeinschaft: In einem großen Ärztehaus haben sich zwei fachfremde Ärzte darüber geeinigt, ein Sonographiegerät anzuschaffen. Der eine nutzt das Gerät am Dienstag und Donnerstag, der andere an den restlichen Tagen. Das Gerät wird von den MFAs morgens abgeholt und abends gereinigt und zum „Umzug“ vorbereitet. Über die Modalitäten wie auch die Kostenverteilung bei Schäden oder Wartungen haben sie einen genauen Vertrag geschlossen.

Damit haben beide Ärzte ihre Gerätekosten reduziert und die Rentabilität des Sonographiegerätes deutlich verbessert.

Beispiel BAG oder Gemeinschaftspraxis: Die Personal- und Raumkosten sind hier fast immer geringer als in zwei (oder mehreren) Einzelpraxen. Damit sind die Gesamtkosten je Arzt geringer, wodurch bei gleichen Umsätzen der Gewinn pro Arzt höher ist.

Weitere Vorteile können sein:

  • Die Partner ergänzen sich fachlich und können dadurch eine bessere Patientenversorgung bieten.
  • Geräte, Räume und Personal können besser ausgelastet und dadurch rentabler genutzt werden.
  • Die Partner können sich gegenseitig vertreten. Die Praxis läuft während Urlaubs- oder Krankheitstagen weiter und senkt auch so die Kostenbelastung.
  • Finanzierungen werden durch Gemeinschaften erleichtert. Eigenkapital kann von zwei Partnern leichter aufgebracht werden als von einem. Zudem vertrauen viele Banken zwei haftenden Gesellschaftern mehr als einem.

Für weitere Informationen zu "Arztpraxis - der Chefbrief - Einfach & klar: Abrechnung, Finanzen, Recht & Strategie" klicken Sie bitte hier.


Diesen Artikel empfehlen:
© arztpraxis.com    |   entwickelt von: L.N. Schaffrath DigitalMedien GmbH