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10.08.2017   |   Praxisleitung, Praxismanagement, Leitende MFA/Praxismanagerin

Aus Praxismanagement & QM aktuell: Wie Sie mit 14 Fragen Probleme im Team lösen

Teammetings bieten die einmalige Chance, Probleme in Team und Praxis zu analysieren und gemeinsam zu lösen. Vorausgesetzt, man lässt sich wirklich auf eine Problemanalyse ein.

Die Praxis sieht aber häufig so aus: Kaum ist das Problem erkannt, ist auch schon ein Lösungsvorschlag auf dem Tisch. Stattdessen sollte das Problem zunächst genau umrissen werden.

Deshalb: Ist ein Problem bereits als solches erkannt, sollte das Ziel eines Teammeetings sein, die Situation ausführlich zu analysieren. Vor allem sollte nicht gleich nach Lösungen gesucht werden.

Denn: Analysiert man ein Problem hinsichtlich der Problemstellung nicht ausführlich genug, kann man auch keine wirklich funktionierende Lösung finden.

Eine Lösung wird sich immer auf das richten, was man als Problem definiert hat. Geht man dem aber nicht genügend auf den Grund, wird man keine Lösung finden, die die das Problem behebt. Stellen Sie zur Analyse diese Fragen:

  • Worum geht es hier wirklich?
  • Was ist die Auswirkung des Problems?
  • Wann tritt es auf?
  • Wie oft tritt es auf?
  • Welche Kosten verursacht es?
  • Wer ist beteiligt an dem Prozess, den das Problem betrifft (Lieferanten)?
  • Wer ist betroffen vom Ergebnis (Kundengruppe)?
  • Welche Ziele wollen wir mindestens erreichen?
  • Welche Anforderungen müssen mindestens erfüllt sein?
  • Was muss durch die Lösung mindestens besser werden?
  • Was darf durch die Lösung keinesfalls passieren?

Gehen Sie dann weiter so vor: Wählen Sie zunächst einen Lösungsweg aus, um ihn umzusetzen, und nehmen Sie dann erneut eine Bewertung vor:

  • Wurde das Problem gelöst?
  • Ist es besser geworden?
  • Haben wir erreicht, was wir erreichen wollten?

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