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28.11.2014   |   Praxisleitung, Selbstmanagement

Teamkommunikation: Sagen Sie diesen Killerphrasen den Kampf an

Jeder kennt das, wenn er eine Praxis leitet. Es gibt immer wieder Mitarbeiterinnen, die die hohe Schule der Killerphrasen einwandfrei beherrschen - und damit viele gute Ideen und Projekte in der Praxis schon im Keim ersticken. Beispiele:

Typische Beispiele sind etwa:

  • „Das hat bisher doch auch immer gut funktioniert.“
  • „Darüber sprechen wir ein anderes Mal.“
  • „Das haben wir alles schon mal versucht.“
  • „Da macht der Chef nicht mit.“
  • „Das wollen unsere Patienten nicht.“
  • „Das liegt nicht in Ihrem Verantwortungsbereich.“
  • „Jeder vernünftige Mensch weiß doch, dass…“
  • „Dazu fehlt Ihnen der Überblick.“
  • „Das bedeutet doch nur einen Haufen Arbeit.“
  • „Überlegen Sie doch mal, was das alles kostet!“

Wenn Sie Killerphrasen erkennen können, sind Sie schon ein gutes Stück weiter, denn nur dann können Sie gegen die Scheinargumente vorgehen. Das ganze Team sollte gemeinsam versuchen, eine Gesprächskultur zu schaffen, die sachliche Diskussionen ermöglicht und darauf abzielt, gemeinsam neue Lösungen zu finden. Lassen Sie einander ausreden und hören Sie sich gegenseitig zu. Pinnen Sie doch die Killerphrasen, die in Ihrer Praxis am häufigsten vorkommen, an den Empfangstresen und erinnern Sie sich so stets daran, welche Sätze Sie besser aus Ihrem Wortschatz streichen.

Sorgen Sie für Team-Zusammenhalt

Hilfreich kann dabei auch eine sogenannte Killerphrasen-Kasse sein: Jeder, der eine solche Kommunikationssünde verwendet, muss beispielsweise 50 Cent bezahlen. Nutzen Sie die Einnahmen aus der Kasse, um gemeinsam etwas zu unternehmen. So stärken Sie den Team-Zusammenhalt und je besser dieser ist, umso besser ist in der Regel auch das Gesprächsklima.


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