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24.02.2015   |   Praxismanagement, Patientenbetreuung

4 Tipps, wie Sie die Compliance Ihrer Patienten fördern

Die Beziehung zwischen Ihrer Praxis und den Patienten wird unter dem Begriff "Patientenorientierung" zusammengefasst. So manche Praxis würde sich jedoch auch über ein wenig mehr Praxisorientierung von Seiten der Patienten freuen. Mit diesen Tricks fördern Sie die Compliance Ihrer Patienten:

Die Aufklärung und Information spielt eine wichtige Rolle für die Compliance, also die aktive Mitwirkung Ihrer Patienten. Denn wenn sie wissen und verstehen, wie sie mit ihrem Verhalten ihre Gesundheit oder Genesung beeinflussen können, sind sie eher bereit, mitzumachen. So erreichen Sie, dass Ihre Patienten mitwirken:

  1. Stellen Sie für alle gängigen Krankheiten Infoblätter zusammen, in denen neben Ursache und Verlauf auch die Therapie und die Medikation beschrieben werden. Weisen Sie auch daraufhin, inwieweit die Patienten z. B. durch richtige Ernährung und Bewegung zusätzlich zu ihrer Heilung beitragen können.
  2. Praxistipp: Formulieren Sie diese Informationen in einfacher, laienverständlicher Sprache, damit Ihre Patienten auch alles verstehen und nicht schon beim Lesen die Lust verlieren.
  3. Informieren Sie Patienten darüber,welches ihrer Medikamente welche Wirkung hat, welche Nebenwirkungen auftreten können und warum sie es trotzdem nehmen bzw. bei welchen Nebenwirkungen sie Sie nochmals kontaktieren sollten.
  4. Geben Sie Ihren Patienten alle Verhaltenshinweise schriftlich. Wenn sie nicht mehr wissen, wann sie welche Tablette nehmen sollen, können sie es auf einen Blick nachlesen, ohne seitenweise Beipackzettel studieren zu müssen.

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