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27.04.2017   |   Praxismanagement

Praxismanagement: Wie gut ist Ihre Praxisbeleuchtung?

Die Beleuchtung erfüllt in der Praxis zwei Funktionen: Sie ist für alle medizinischen Verrichtungen notwendig und sie entscheidet gleichzeitig mit über die Praxisatmosphäre. Überprüfen Sie deshalb, wie gut Ihre Beleuchtung ist.

Wird überall, wo es möglich ist, Tageslicht als Hauptlichtquelle genutzt? Wenn Sie vermeiden möchten, dass Passanten von außen in die Praxisräume schauen können, empfehlen sich möglichst lichtdurchlässige Jalousien oder auch Milchglas-Fenster oder Klebefolien, die Einblicke von draußen abhalten. In Räumen ohne oder mit wenig Tageslicht können Oberlichter, Glasbausteine und -türen etwas Aufhellung bewirken.

Ist der Eingangsbereich hell und möglichst indirekt beleuchtet, damit die eintretenden Patienten nicht von grellem Licht geblendet werden? Tageslicht und Deckenbeleuchtungen können durch Arbeitsleuchten ergänzt werden. So vermeiden Sie, dass durch allzu grelles Licht ein kalter und steriler Eindruck entsteht, und haben dennoch genug Licht an passenden Stellen. 

Ist neben einer guten Tageslicht-Ausleuchtung im Wartezimmer dafür gesorgt, dass die Patienten problemlos lesen können? Fehlt es an Tageslicht, können Sie mit eingefärbten Leuchten eine positive Lichtstimmung erzeugen. Achten Sie dann darauf, dass Patienten auch in den Ecken des Wartezimmers nicht von der Beleuchtung geblendet werden. 

Ist es häufig notwendig, dass Patienten in liegender Position die Decke betrachten müssen? Probieren Sie diese Position selbst einmal aus und achten Sie darauf, ob Sie dabei geblendet werden.

Sitzt der Arzt im Sprechzimmer direkt vor einem Fenster? Versuchen Sie das zu vermeiden, da die Patienten ihn dann bei starkem Lichteinfall nur schemenhaft sehen können oder geblendet werden. 

Ist Ihr Praxisschild gut ausgeleuchtet? Auch abends sollte Ihr Praxisschild draußen ohne Probleme lesbar sein. 

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