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18.02.2015   |   Arzthelferin/MFA News, Arzt News

Arthritis-Patienten haben erhöhtes Risiko für Knochenschwund

Patienten mit Rheumatoider Arthritis haben ein erhöhtes Risiko für Knochenschwund (Osteoporose). Einmal schaden die dadurch bedingten Entzündungen dem Knochen, zum anderen kann auch die medikamentöse Therapie mit Glukokortikoiden zu einer Abnahme der Dichte und Qualität der Knochen führen. Darauf weist Silke Zinke vom Berufsverbands Deutscher Rheumatologen (BDRh) hin.

Betroffene sollten deshalb darauf achten, sich ausreichend mit Vitamin D und Calcium zuversorgen. Außerdem tragen Balanceübungen und Krafttraining dazu bei, Stürze zu verhindern. Generell sei Sport - etwa Schwimmen, Nordic Walking, Gymnastik oder Tai Chi - gut für die Knochen: Je ausgeprägter die Muskelfunktion, umso besser für Knochenmasse und Knochenstabilität, so Zinke. dpa


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