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27.11.2014   |   Qualitätsmanagement-, Qualitätsmanagement, Qualitätsmanagement

Aus QM KOMPAKT: So erreichen Sie Prüfungsqualität bei der Aufbereitung von Medizinprodukten

Die Prüfer sind unterwegs, daran besteht kein Zweifel. Viele Leser berichten uns, dass diese besonders bei der Aufbereitung von Medizinprodukten einen hohen Qualitätsstandard ansetzen. So sind Sie vorbereitet:

Unter Aufbereitung von Medizinprodukten versteht der Gesetzgeber deren

  • Reinigung,
  • Desinfektion und
  • Sterilisation.

Die Praxis zeigt, dass die Kolleginnen, die mit der Aufbereitung betraut werden, häufig nicht über die notwendigen Sachkenntnisse verfügen, um vor den Prüfern zu bestehen. Um diesen Prozess professionell durchzuführen, ist nach Meinung von Hygieneexperten ein Sachkundekurs nach dem Curriculum der Bundesärztekammer mit 40 Stunden Voraussetzung.

Dies klingt im ersten Moment sehr aufwändig, ist aber für die tägliche Arbeit in der Praxis eine wertvolle Fortbildung.

Denn: Viel zu oft ist man sich der Aufbereitungsmaßnahmen nicht bewusst, da diese in der Ausbildung nicht ausreichend verankert sind.

Gerade in Praxen, die operativ oder endoskopisch tätig sind, sollte deshalb mindestens eine Mitarbeiterin an einem Sachkundekurs teilgenommen haben, um dann die übrigen Mitarbeiterinnen zu unterweisen. Prüfer sehen das gerne. Außerdem legen sie besonderen Wert auf folgende Punkte:

  • Das Vorhandensein eines Hygieneplans für die Praxis, da dieser vorgeschrieben ist und auch überprüft wird.
  • Außerdem müssen durch Arbeits- bzw. Verfahrensanweisungen die Prozesse beim Umgang mit Medizinprodukten standardisiert werden.
  • Daneben müssen die Verantwortlichkeiten in diesem Bereich schriftlich festgehalten werden.

So vorbereitet dürfte eine Überprüfung Ihrer Praxis durch die zuständigen Stellen problemlos ablaufen.


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