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20.12.2016   |   Arzt News, Arzthelferin/MFA News

Erstattung oder Steuerersparnis - Privatversicherte haben die Wahl

Privat Krankenversicherte haben die Wahl: Entweder sie machen die im Jahr angefallenen Arzt- und Arzneikosten bei der Krankenkasse geltend. Oder sie tragen diese Kosten selbst und beanspruchen dafür eine Beitragsrückerstattung. Hier sollten Steuerzahler genau hinsehen, rät der Bund der Steuerzahler in Berlin. Denn nicht immer ist die Beitragsrückerstattung die bessere Wahl.

Ein Beispiel: Für Arztbesuche und Medikamente sind im Jahr 1700 Euro angefallen. Der Versicherte kann sich aussuchen, ob er diese Kosten bei seiner Krankenkasse geltend macht oder nicht. Reicht er die Kosten nicht ein, gewährt ihm die Versicherung eine Beitragsrückerstattung von 2000 Euro. Der Versicherte kann sich hier über eine Ersparnis von 300 Euro freuen.

Allerdings kann er in diesem Fall auch 2000 Euro weniger Krankenkassenbeiträge in seiner Einkommensteuererklärung geltend machen. Bei einem Steuersatz von 35 Prozent ergibt dies bereits eine Einbuße von 700 Euro. In diesem Fall lohnt es sich also, die Aufwendungen bei der Krankenkasse einzureichen. dpa


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