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26.01.2017   |   Arzt News, Arzthelferin/MFA News

Grippe-Erkrankungen in Niedersachsen angestiegen

Die Grippewelle hat jetzt Niedersachsen erreicht. In mehr als einem Viertel der vom Landesgesundheitsamt untersuchten Proben aus Arztpraxen seien in der vergangenen Woche Influenzaviren nachgewiesen worden, teilte das Gesundheitsministerium in Hannover mit. In diesem Jahr dominiere bislang der Influenza-Subtyp H3N2. Darauf seien auch die saisonalen Impfstoffe abgestimmt.

Nach Einschätzung der europäischen Gesundheitsbehörde ECDC sind von dem Influenza-Virus vor allem Menschen über 65 Jahre besonders stark betroffen und sollten sich impfen lassen. Da eine Grippewelle oft bis Anfang April dauere, sei eine Impfung auch jetzt noch sinnvoll, hieß es. Für eine Grippeerkrankung ist ein plötzlicher Erkrankungsbeginn mit hohem Fieber, schwerem Krankheitsgefühl, Husten und Gliederschmerzen typisch. Wer besonders stark erkrankt ist, sollte nach Expertenansicht den Arzt hinzuziehen. Antibiotika helfen gegen Viruserkrankungen nicht. dpa


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