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30.01.2015   |   Arzthelferin/MFA News, ZFA News, Arzt News, ZFA Persönlich

In diesem Jahr "rauchfrei" werden

Nichtrauchen ist in! Immer weniger Menschen in Deutschland rauchen. Der Anteil rauchender Jugendlicher hat sich nach Studien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in den Jahren 2001 bis 2012 mehr als halbiert. Auch in der Gesamtbevölkerung wird weniger geraucht. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag der Anteil der Raucherinnen und Raucher im Jahr 1999 in Deutschland noch bei 28 Prozent, aktuell bei 25 Prozent. Trotz rückläufiger Zahlen ist Rauchen in Industriestaaten wie Deutschland nach wie vor die Hauptursache für vorzeitige Sterblichkeit. Studienergebnissen zufolge verlieren Männer, die pro Tag über zehn Zigaretten rauchen, im statistischen Durchschnitt etwa 9 Lebensjahre, bei Frauen sind es ca. 7 Jahre. Die verkürzte Lebenserwartung von Raucherinnen und Rauchern ist vor allem auf das deutlich erhöhte Risiko für Krebs-, Atemwegs- und Herz-Kreislauferkrankungen zurückzuführen.

"Ein konsequenter Rauchstopp senkt das Risiko für diese Erkrankungen und bringt zusätzliche Lebensjahre" erklärt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA. "Bereits in den ersten drei Monaten nach dem Rauchstopp verbessert sich die Lungenfunktion. Das macht sich im Alltag bemerkbar, zum Beispiel beim Treppensteigen oder beim Sport - und sollte ein Ansporn dafür sein, auch langfristig rauchfrei zu bleiben."

Für Menschen, die sich Unterstützung beim Rauchstopp wünschen, gibt es qualitätsgesicherte Angebote, wie die BZgA-Telefonberatung zur Rauchentwöhnung oder das von der BZgA und dem Münchener Institut für Therapieforschung (IFT) entwickelte "Rauchfrei-Programm". Mehr Infos finden Sie unter: http://www.bzga.de/

 

 


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