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25.05.2014   |   Arzt News, Recht

Klauseln in Fitnessstudio-Verträgen oft unwirksam

Viele Klauseln in Verträgen mit Fitnessstudios sind unwirksam. So darf beispielsweise die Erstlaufzeit eines Vertrages nicht länger als zwei Jahre betragen. Darauf weist die Verbraucherzentrale Sachsen in Leipzig hin. Auch ein genereller Haftungsausschluss in Fitnessstudios ist nicht möglich. Wenn Trainingsgeräte nicht richtig gewartet werden und sich jemand verletzt, haftet das Studio.  

Ein Verbot des Mitbringens eigener Getränke ist nach Angaben der Verbraucherschützer unwirksam, wenn das Fitness-Studio nur teure Fitmacher oder sonstige Getränke anbietet. Verkauft das Fitness-Studio aber die Getränke zu moderaten, also handelsüblichen Preisen, wäre ein Verbot nach der Rechtsprechung nicht zu beanstanden.


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