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19.06.2016   |   Arzt News, Arzthelferin/MFA News

Krankenkassen skeptisch über zusätzliche Milliarden im Wahljahr

Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) sieht vorerst keine Notwendigkeit, zur medizinischen Versorgung von Flüchtlingen zusätzliche Milliarden aus dem Gesundheitsfonds zunehmen. Die Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, DorisPfeiffer, sagte der Deutschen Presse-Agentur, diese Kosten für die Asylsuchenden würden in den ersten 15 Monaten von den Kommunen getragen. "Daher entsteht erst einmal keine finanzielle Belastung für die Krankenkassen.

"Die große Koalition will zur Vermeidung höherer Zusatzbeiträge den Krankenkassen im Wahljahr 2017 zusätzlich 1,5 Milliarden Euro aus dem Gesundheitsfonds zuweisen. Das Gesundheitsministerium von Hermann Gröhe (CDU) begründet die zusätzlichen Gelder aus dem Fonds mit der Versorgung von Flüchtlingen und dem Ausbau der Telemedizin. Derzeit verfügt der Gesundheitsfonds noch über Reserven in Höhe von rund 10 Milliarden Euro. dpa


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