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20.02.2014   |   Arzt News, Recht

Schwer krank am Steuer: Nach Unfall droht rechtlicher Ärger

Wer sich mit einer schweren Krankheit ans Steuer setzt, kann zur Gefahr für sich und andere werden. Potenziell gefährlich sind zum Beispiel Herzleiden oder Epilepsie, erklärt Rechtsanwalt Martin Diebold von der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV). Wer sich nicht ganz sicher ist, ob er noch am Steuer sitzen kann, sollte deshalb einen Arzt konsultieren.  

Rät der vom Fahren ab, hält man sich besser daran - ansonsten drohen nach einem Unfall strafrechtliche Konsequenzen. Außerdem kann es passieren, dass die Versicherung für einen Schaden nicht aufkommt. Mit dem Thema schwere Krankheiten befasst sich in diesem Jahr auch der Verkehrsgerichtstag (VGT) in Goslar. Es geht dabei um rätselhafte Unfälle, die zum Beispiel durch plötzlich auftretende gesundheitliche Probleme von Autofahrern ausgelöst werden. dpa


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